FAQ

Die häufigsten Fragen

Frage:

Abklärung und Korrektur wann?

 
 

Antwort:

Wir empfehlen eine Kieferorthopädische Abklärung bei jedem Kind ungefähr im Alter von 10 Jahren ausschliesslich  durch den Spezialisten. Dies weil heute viele Faktoren das wie und wann einer kieferorthopädischen Behandlung beeinflussen, die der Schul- oder Privatzahnarzt nicht mehr alleine abschätzen kann (Ästhetik, Wachstum, soziale Aspekte, Krankenkassenzuschüsse).

Einige Gebissabweichungen können und sollten schon früher behandelt werden. Der Schulzahnarzt weiss darüber Bescheid.
Ein grosser Teil der Behandlung besteht in der Steuerung des Kieferwachstums. Ist dieses einmal abgeschlossen (Mädchen mit ca. 14 Jahren, Knaben später), gestaltet sich eine Behandlung oft langsam und kompliziert.

 
 

Frage:

Ist eine kieferorthopädische Behandlung aufwendig, oder gar schmerzhaft?

 
 

Antwort:

Die Behandlung stellt grosse Anforderungen an Behandler, Kind und Eltern. Mitarbeit und Motivation, Ausdauer und Geduld, sowie eine gute Mundhygiene sind die Grundvoraussetzungen. Viele im Munde eingesetzten Apparaturen sind anfangs gewöhnungsbedürftig, ab und zu auch etwas schmerzhaft, das allerdings im Rahmen des Erträglichen.

 
 

Frage:

Ist eine Kieferorthopädische Behandlung teuer?

 
 

Antwort:

Die Kosten variieren je nach apparativem Aufwand, nach gewünschtem, oder erreichbaren Behandlungsresultat und sind im Allgemeinen recht hoch. Man darf dabei nicht vergessen, dass sie sich auf meist mehrere Jahre verteilen. Behandlungskompromisse enden oft in einer instabilen Verzahnung und befriedigen auf Jahre gesehen selten. Bei der Beurteilung von Kostenvoranschlägen spielt es eine Rolle, ob diese nur einzelne Behandlungschritte oder die ganze Behandlung inklusive aller Behandlungsunterlagen (Röntgenbilder usw.) und Stabilisierung beeinhalten. Für volle Kostentransparenz erstellen wir wenn immer möglich Kostenvoranschläge für die ganze Behandlung inklusive aller Behandlungsunterlagen und Stabilisierung.

 
 

Frage:

Ist eine Zahnstellungskorrektur auch im Erwachsenenalter möglich?

 
 

Antwort:

Grundsätzlich ja, jedoch sind die Bedingungen meist erschwert (verminderte Akzeptanz der Apparaturen im Mund, langsamere Behandlungsgeschwindigkeit, soziales Umfeld usw.
Neuere Techniken wie Invisalign® oder Lingualtechnik sowie Orthopulse zur Behandlungsbeschleunigung eröffnen hier neue Perspektiven.

 
 

Frage:

Wer führt eine kieferorthopädische Behandlung durch?

 
 

Antwort:

Wir denken, dass die kieferorthopädische Behandlung grundsätzlich in die Hände eines Spezialisten SSO für Kieferorthopädie (schweizerisch geschützter Titel mit garantierter, fundierter Spezialausbildung ) oder eines TOM-Kieferorthopäden gehört. Er versteht die komplexen, biologischen Vorgänge des Kiefer- und Gesichtswachstums Ihres Kindes und die Knochenumbaumechanismen während der Zahnbewegung. Dies ist die absolute Voraussetzung, um die Behandlung eines Kindes, oder eines Erwachsenen zu einem funktionell wie auch ästhetisch guten und langfristig stabilen Resultat zu führen.

 
 

Frage:

Unser Familienzahnarzt meint, er könne die kieferorthopädische Behandlung selber durchführen?

 
 

Antwort:

Sogenannt „einfache kieferorthopädische Massnahmen“ können auch (oft nach Absprache mit einem Kieferorthopäden) durch den Allgemeinzahnarzt durchgeführt werden. Wenn diese weitreichenden Behandlungen ohne die fundierten Fachkenntnisse durchführt werden, besteht die Gefahr, dass die gesteckten Ziele nicht erreicht werden können. Fehlbehandlungen können meist nur sehr schwierig, oder (nach Abschluss des Wachstums) gar nicht mehr auskorrigiert werden.

 
 

Persönliche Anmerkung:

Es besteht leider immer mehr die Tendenz, dass kieferorthopädische Behandlungen durch Behandler ausgeführt werden, die sich Ihre meist bescheidenen Kenntnisse in Kurzworkshops aneignen. Zudem sind im Rahmen der bilateralen Verträge zahlreiche ausländische Facharzttitel anerkannt, die keinen vergleichbaren Ausbildungsstandard vorweisen. Lassen Sie sich auch nicht von einem Master-Titel blenden, er sagt überhaupt nichts aus. Wir denken, unsere Kinder sind es wert, dass die Zukunft ihres Gebisses in die Hände des Spezialisten gelegt wird. Deshalb wurde das TOM-Qualitätslabel gegründet, das einen hohen Ausbildungsstandard und Qualitätsrichtlinien der zugehörigen Behandler garantiert (www.tom.ch).

 

 

 

 

Eine unserer Bewertungen

Schweizer Zahnarztvergleich: Certificate of Excellence 2015, 2016, 2017

Dr. med. dent. Philipp Kümin

garantiert für beste Behandlungsergebnisse in kürzestmöglicher Behandlungszeit.

Neu: Orthopulse Behandlungsbeschleunigung mittels Low-level-Laser